Dies ist eine kleine Übersicht der Techniken, mit denen ich arbeite und für die man mich u.a. buchen kann.

Ambrotypie

Die Krönung der kunsthandwerklichen Fotografie. Hochwertige und Generationen überdauernde Unikate mit historischer Technik.

Die 1851 von Frederick Scott Archer erfundene Kollodium Nassplatte war zwar nicht das erste Portraitverfahren, wohl aber das, was der Portraitfotografie den absoluten Durchbruch ermöglichte. Endlich waren qualitativ hervorragende Aufnahmen mit machbarer Belichtungszeit möglich. Reine Silbermoleküle auf schwarzem Glas, direkt auf diese Weise in der Kamera fotografiert.

Auch wenn hier Unikate geschaffen werden, ist es selbstverständlich auch möglich, die Bilder zu digitalisieren und als Giclée-, Karbon- oder Edeldruck zu vervielfältigen.

Auf Wunsch kann die Platte als Objekt in einem Rahmen schwebend montiert werden. Inzwischen sind auch Aufnahmen auf farbigem Glas möglich, die dem Bild eine leichte Grundtönung geben.

Verschiedene Formate von 7×7 bis 18×24 cm sind möglich. Zu allen Formaten gibt es im Studio entsprechende Beispielbilder.

Tintype

Die Metall-Variante zur Ambrotypie, ideal für Retro-Schatullen oder auch zur Präsentation im Rahmen.

Die Liebste, den Liebsten oder das Kind immer bei sich haben? Ein ganz besonderes Motiv, das man auf jeder Reise mitnehmen möchte? Auch im 19. Jahrhundert gab es schon diesen Wunsch.

Die historischen Plattenformate 1/9-Platte (ca. 6,4×5,1 cm) und 1/4-Platte (ca. 10,8×8,4 cm) bieten wir auch in der nach Originalvorlagen neu geschaffenen Präsentationsschatulle an.

Desweiteren gibt es auch die Formate von 7×7 cm bis 18×24 cm nicht nur als Ambrotypie sondern auch in der Metallvariante (Aluminium). Zwar mit einem leicht anderen Glanz und einer unterschiedlichen Haptik, dafür aber unzerbrechlich. Gerahmt gibt es optisch kaum einen Unterschied zwischen den beiden Materialien.

Hier gibt es die Möglichkeit der schwebend montierten Rahmung im Objektrahmen. Diese Platten können selbstverständlich digitalisiert und als Giclée-, Karbon- oder Edeldruck vervielfältigt werden.

Analogfilm

Abgestürzte Festplatten, Dateiformate, die man irgendwann nicht mehr auslesen kann? Nicht mit analogem Film.

Konzentriertes, gemeinsames Gestalten von Bildern, die wirklich etwas über die Person vor der Kamera erzählen, statt digitaler Beliebigkeit, so dass auch das Fotografiertwerden selbst wieder zu einem Erlebnis wird, an das man sich gerne erinnert. Dazu eine absolute Archivfestigkeit gepaart mit der hohen Qualität moderner Filme — das bietet auch heute noch der analoge Film.

Selbstverständlich sind auch hier zahlreiche „Effekte“ möglich, die – ­im Gegensatz zur digitalen Fotografie – bei der Wahl des Filmes, der Entwicklung oder dem entsprechenden Abzug analog gestaltet werden anstatt am Rechner.

Von schwarz-weiß über Dia und Farbnegativfilm vom Pocket- bis zum 8×10″-Großformat ist alles möglich. Ich suche individuell den passenden Film und Entwickler für das anstehende Projekt aus. Dabei sind auch alternative Entwickler wie Kaffee, Wein und ähnliches möglich.

Alle Bilder können als Giclée-, Karbon-, Edel- und Silbergelatinedruck vervielfältigt werden.

Sofortbildfilm

Die originalen Sofortbild-Kult-Formate von Polaroid oder neu von Fuji – ganz eigener Look ohne Tricks und erstaunlich günstig.

Mit einer ganzen Reihe verschiedenster Filmformate und Kameras finden wir genau das
richtige Sofortbild-Verfahren. Sei es das kultige SX-70-Format mit einer originalen Kamera aus den 70er Jahren, das rare Polaroid Spectra-Format, das mit der entsprechenden Kamera Doppelbelichtungen zulässt oder Mehrfachbelichtungen und komplette Steuerungskontrolle mit einer modernen One-Step — fast alles ist bei mir möglich.

Darüber hinaus gibt es die Bilder auf Wunsch auch digitialisiert oder als Giclée-, Karbon- oder Edeldruck vervielfältigt.

Für mehr Schärfe in den Bildern steht das Fuji Instax-Wide-Format zur Verfügung, das auch Mehrfachbelichtungen zulässt.

Zu allen Formaten biete ich Rahmungen mit Museumsglas, so dass die Bilder optimal vor Staub und UV-Strahlung geschützt präsentiert werden können.

Fotopapier

Ein weiteres, vergleichsweise günstiges Unikats-Medium ist das Fotopapier, welches anstatt eines Filmes direkt in der Kamera belichtet wird. Entweder durch die Verwendung von Positiv-Papieren oder die Verwendung von Umkehrentwicklung wird ein normales, recht kontrastreiches Positiv möglich.

Durch die Nutzung von beispielsweise Kaffee als Entwickler kann auch eine retrohafte Sepia-Tonung gewählt werden.

Als Formate sind 4×5″, 13x18cm und 18x24cm möglich.

Edeldruck

Hochwertige Bilder sind viel zu schade um sie nur auf den Rechner zu haben. Sie gehören gedruckt!

Neben Fototechniken aus dem 19. Jahrhundert biete ich auch bewährte Edeldruckverfahren aus dieser Epoche an. Hochwertige kunsthandwerkliche Originale, die Generationen überdauern.

Sei es als Cyanotypie (meist bläulich), Van Dyke (sepia), Anthotypie oder Salzdruck – die seit über 150 Jahren bewährten Techniken sind aktuell wie nie.

Alle Bilder werden bis zum Format 30×40 cm individuell per Hand gefertigt. Sämtliche Chemie mische ich selbst dafür an. Und das ganz Besondere: Auch von digitalen Bildern sind solche analogen Unikate möglich!

Orotone

Vielleicht die edelste Variante der Bildpräsentation. Ein Silberbild hinter Glas, das mit Gold oder Goldbronze hinterlegt ist. Im Gegensatz zur normalen Ambrotypie ist kein Objektrahmen notwendig, da das Motiv durch den Glasträger selbst schon geschützt ist und die Bildseite nachher mit Goldbronze-Firnis oder Firnis und Blattgold versiegelt wird. Man kann das Bild beispielsweise direkt in einem passenden Holzrahmen präsentieren – oder, wie hier abgebildet, auch mit Passepartout.

Die Bilder bestechen durch eine besondere räumliche Tiefe. Wie man an den Kollodium Nassplatten sieht, wirken Silberbilder an sich schon sehr plastisch. Hier wird dieser Effekt noch mal durch das Glas selbst verstärkt. Dazu kommt dann der brilliante Goldschimmer.

Orotones sind auch von bereits bestehenden Bildern möglich – egal ob sie analog oder digital vorliegen. Trotzdem ist es eine kunsthandwerkliche Technik aus dem 19. Jahrhundert.

Karbondruck

Archivfestigkeit von weit über 100 Jahren muss nicht immer teuer sein. Mit dem Karbondruck biete ich eine Lösung in herausragender Qualität.

Individuell per Hand hergestellte Edeldrucke haben selbstverständlich ihren Preis. Aber höchste Archivfestigkeit muss nicht in jedem Fall teuer sein. Durch den Giclée-Druck auf Karbonbasis sind auch günstige archivfeste Drucke möglich, die dank acht verschiedener Graustufen eine unvergleichliche tonale Abstufung bieten.

Anbieter von Karbondrucke sind extrem rar – es gibt weniger als eine Handvoll von den entsprechenden Rohstoffherstellern. Daher gehören wir zu den ganz wenigen Fotografen, die solche Drucke neben den herkömmlichen Giclée-Drucken anbieten.

Karbondrucke sind nur auf Mattpapieren möglich und zeichnen sich durch einen kohlebedingten leichten Sepiaton aus.