Beschreibung
Über diese Reihe
KI auch selbst zu nutzen, ist für mich, wie auch für manch andere Kollg:innen, eine Form der Gegenwehr. Der britische Fotograf Rankin zeigt mit „FAIK“, wie sich diese Technologie für eigene Bilder nutzen und zugleich kritisch hinterfragen lässt. Diesen Ansatz teile ich: Ich eigne mir ein Werkzeug an, das meine Arbeit als Fotograf unter Druck setzt, und nutze es, um meine Geschichten weiterzuerzählen.
Über diese Ausgabe
Manche Begegnungen bleiben im Gedächtnis, obwohl ihre Geschichte längst vergessen ist. Eine Mitschülerin mit Gipsbein, ein Geschwisterkind mit eingegipstem Arm oder ein fremder Mensch im Zug.
Diese Ausgabe dieser Zine-Serie führt zurück in die Sechziger- bis Neunzigerjahre. Ihre Bildgeschichten erzählen vom Leben mit Gips in Schule und Universität, beim Sport, im Familienkreis und unterwegs. Zwischen Kassettenrekordern, alten Zugabteilen und Videotheken entsteht eine vertraute Vergangenheit – mit Gipsen und Formen der Ruhigstellung, die heute seltener geworden sind. Die Bilder laden dazu ein, eigenen Erinnerungen nachzugehen und in erfundenen Szenen etwas Bekanntes wiederzufinden.
Die Bilder wurden mit KI gestaltet; die dargestellten Personen und Situationen sind fiktiv. KI ermöglicht mir, vergangene Alltagswelten sichtbar zu machen, deren fotografische Inszenierung mit historischen Schauplätzen, Kleidung und Ausstattung meine zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten übersteigen würde.
Die Serie erscheint bewusst ausschließlich gedruckt. So bekommen die synthetischen Bilder eine greifbare Form: Papier, das man berühren kann, und ein Heft, das man in den Händen hält. Das Heft wird es nicht als Download geben!
Das Heft
60 Seiten im Format 17x24cm auf 170gsm Matt-Papier, Klammergebunden, mit 56 Bildern in Farbe und s/w














