Beschreibung
Über diese Reihe
KI auch selbst zu nutzen, ist für mich, wie auch für manch andere Kollg:innen, eine Form der Gegenwehr. Der britische Fotograf Rankin zeigt mit „FAIK“, wie sich diese Technologie für eigene Bilder nutzen und zugleich kritisch hinterfragen lässt. Diesen Ansatz teile ich: Ich eigne mir ein Werkzeug an, das meine Arbeit als Fotograf unter Druck setzt, und nutze es, um meine Geschichten weiterzuerzählen.
Über diese Ausgabe
Ein Gips macht sichtbar, dass ein Körper Zeit zur Heilung braucht. Er garantiert noch lange nicht, dass ihm diese Zeit auch zugestanden wird.
Die erste Ausgabe dieser Zine-Serie erzählt von Mädchen, die trotz Gipsen und Schienen weiterhelfen, Verantwortung übernehmen oder Leistung erbringen müssen. Die erfundenen Bildgeschichten führen in unterschiedliche Lebenswelten: vom Fischfang über den Familienbetrieb bis zu Schule und Leistungssport. Sie handeln von Verletzlichkeit und Entschlossenheit, von äußerem Druck, eigenem Ehrgeiz und dem Wunsch, niemanden zu enttäuschen.
Die Bilder wurden mit KI gestaltet. Sie ermöglicht mir, Geschichten sichtbar zu machen, deren Schauplätze und aufwendige Inszenierungen meine zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten als Fotograf übersteigen würden. Die dargestellten Personen und Situationen sind fiktiv.
Die Serie erscheint bewusst ausschließlich gedruckt. So bekommen die synthetischen Bilder eine greifbare Form: Papier, das man berühren kann, und ein Heft, das man in den Händen hält. Das Heft wird es nicht als Download geben!
Das Heft
60 Seiten im Format 17x24cm auf 170gsm Matt-Papier, Klammergebunden, mit 56 Bildern in Farbe und s/w














