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Projektionslinsen an der Fujifilm GFX

Projektionsobjektive sind keine gewöhnlichen Altglasobjektive

Projektionsobjektive wurden nicht dafür konstruiert, eine Landschaft, ein Gesicht oder einen weit entfernten Gegenstand auf Film beziehungsweise einen Sensor abzubilden. Ihre ursprüngliche Aufgabe bestand darin, das kleine Bild eines Dias oder Filmstreifens stark vergrößert auf eine Leinwand zu projizieren. Dass sie dennoch als Aufnahmeobjektive eingesetzt werden können, folgt aus dem in der geometrischen Optik geltenden Prinzip der Umkehrbarkeit des Lichtwegs: Lichtstrahlen können ein optisches System grundsätzlich auch in entgegengesetzter Richtung durchlaufen. Daraus folgt allerdings nur, dass ein Bild entstehen kann – nicht, dass das Objektiv unter den veränderten Bedingungen dieselbe Korrekturleistung erreicht wie in seinem vorgesehenen Einsatzgebiet. Projektionssysteme werden für bestimmte Abstände und Vergrößerungsverhältnisse berechnet; bei fotografischer Verwendung werden diese sogenannten konjugierten Ebenen vertauscht und häufig weit außerhalb der ursprünglich vorgesehenen Konfiguration benutzt. (vgl. University of Arizona, Topics in Modern Lens Design; Edmund Optics, Integration of Optical Systems und Optics Application Examples.)

Das erklärt auch, weshalb die besondere Bildwirkung nicht schlicht damit begründet werden sollte, alte Objektive seien generell weniger stark oder gar weniger gut korrigiert worden. Gerade hochwertige Kinoobjektive waren für ihre eigentliche Aufgabe durchaus aufwendig berechnet. Beim Fotografieren sichtbar wird vielmehr eine Kombination aus optischer Konstruktion, ursprünglich vorgesehenem Bildfeld, fester Offenblende, Bildfeldwölbung, Vignettierung, verbleibenden Abbildungsfehlern, Vergütung, Erhaltungszustand und mechanischer Zentrierung. Auch zwei Exemplare desselben Modells können sich durch Glastrübung, Separation, Beschädigungen oder einen leicht schiefen Sitz im Adapter merklich unterscheiden. Wissenschaftliche Arbeiten über Projektionsoptiken behandeln entsprechend ausdrücklich die Korrektur von Aberrationen, Energieverteilung und Auflösung – Projektionsobjektive waren also keineswegs grundsätzlich primitive oder unzureichend korrigierte Linsen. (vgl. Mittal, Gupta und Sharma, New configuration of a lens for a 35-mm cinema projector, Applied Optics, 1990)

Die meisten klassischen Projektionsobjektive besitzen weder eine Irisblende noch einen eigenen Schneckengang zur Fokussierung. Fotografiert wird deshalb mit der konstruktiv vorgegebenen Öffnung, während die Schärfe durch Verschieben des gesamten Objektivs eingestellt werden muss. Die Belichtung lässt sich nur über Belichtungszeit, ISO-Einstellung, Lichtmenge oder einen Neutraldichtefilter steuern – oder man baut sich die Blenden selbst. Die Schärfentiefe verändert sich zwar weiterhin mit Aufnahmeabstand und Abbildungsmaßstab, kann jedoch nicht durch Abblenden erweitert werden. Gerade diese dauerhafte Nutzung bei voller Öffnung trägt dazu bei, dass Randfehler und die Struktur der Unschärfekreise so deutlich sichtbar werden. (vgl. H. H. Nasse, Depth of Field and Bokeh, Carl Zeiss Camera Lens Division)

Weshalb die Fujifilm GFX besonders viel vom Charakter zeigt

Der Sensor des Fujifilm-GFX-Systems misst 43,8 × 32,9 Millimeter und besitzt eine Diagonale von rund 54,8 Millimetern. Zum Vergleich: Das Kleinbildformat mit 36 × 24 Millimetern kommt auf etwa 43,3 Millimeter. Ein Objektiv muss an der GFX daher einen Bildkreis ausleuchten, dessen Durchmesser rund 27 Prozent größer ist als beim Kleinbildformat; die abzudeckende Sensorfläche ist sogar etwa 67 Prozent größer. Fujifilm selbst bezeichnet den GFX-Sensor entsprechend als ungefähr 70 Prozent größer als einen Kleinbildsensor.

Genau darin liegt der besondere Reiz dieser Kombination. Bei vielen Objektiven, die auf Kleinbild noch relativ unauffällig wirken, gelangt die GFX weiter in jene Randzonen, in denen Bildfeldwölbung, Astigmatismus, Koma, abnehmende Helligkeit und mechanische Vignettierung stärker hervortreten. Die Kamera macht den Charakter eines Objektivs also nicht erst künstlich sichtbar; sie zeigt schlicht einen größeren Ausschnitt seines tatsächlich erzeugten Bildes. Gleichzeitig ist der große Sensor unerbittlich: Ein für ein kleines Filmformat berechnetes Objektiv kann harte schwarze Ecken oder sogar einen nahezu kreisförmigen Bildrand produzieren.

Als Notlösung oder bewusstes Gestaltungsmittel besitzen zahlreiche GFX-Modelle einen 35-mm-Formatmodus. Die Kamera verwendet dann nur einen kleineren, dem Kleinbildformat entsprechenden Sensorbereich im Seitenverhältnis 3:2. Ein Objektiv, das den vollständigen GFX-Sensor nicht ausleuchtet, kann in diesem Modus daher unter Umständen ohne schwarze Ecken eingesetzt werden.

Auch die gewohnte Einordnung der Brennweiten verschiebt sich. Bezogen auf den diagonalen Bildwinkel entspricht ein 85-Millimeter-Objektiv an der GFX ungefähr 67 Millimetern an Kleinbild, ein 100er etwa 79 Millimetern, ein 120er ungefähr 95 Millimetern und ein 150er rund 118 Millimetern. Die hier zahlreich vertretenen Projektionsobjektive zwischen 80 und 110 Millimetern liegen an der GFX daher nicht durchgehend im klassischen engen Porträtbereich, sondern reichen vom langen Normalobjektiv bis zum kurzen Tele.

Bildkreis und Fokussierbarkeit sind zwei verschiedene Probleme

Ob ein Projektionsobjektiv an der GFX sinnvoll verwendet werden kann, hängt von mindestens drei voneinander unabhängigen Voraussetzungen ab.

Erstens muss sein Bildkreis groß genug sein. Schwarze Ecken oder eine kreisförmige Begrenzung des Bildes lassen sich nicht durch einen längeren oder kürzeren Adapter beseitigen. Allenfalls kann man auf den 35-mm-Modus ausweichen, nachträglich beschneiden oder die Vignette bewusst in die Gestaltung einbeziehen.

Zweitens muss das Objektiv für weiter entfernte Motive nahe genug an den Sensor gelangen. Bei einem weit entfernten Motiv liegt die Bildebene ungefähr in der hinteren Brennebene des Objektivs. Befindet sich das Objektiv durch einen zu dicken Adapter weiter vom Sensor entfernt, lässt es sich nur noch auf kurze Distanzen fokussieren. Genau dies erklärt das Verhalten mehrerer kurzer und lichtstarker Projektionsobjektive in diesem Vergleich: Sie funktionieren optisch durchaus, sitzen mit dem vorhandenen Halter jedoch zu weit vor dem Sensor.

Drittens benötigt das Objektiv für kürzere Aufnahmeentfernungen genügend Auszug. Längere Brennweiten müssen beim Fokussieren stärker vom Sensor entfernt werden. Reicht der Helicoid oder Schiebetubus nicht weit genug aus, ist das Objektiv deshalb ebenfalls nicht sinnvoll nutzbar – diesmal jedoch aus dem genau entgegengesetzten Grund. Das Rathenower Diarectim 250 ist in meinem Aufbau kein Beispiel für ein Objektiv, das zu weit vom Sensor entfernt sitzt, sondern für eines, das noch weiter herausgezogen werden müsste.

Eine einfache Diagnose hilft bei der Fehlersuche: Lässt sich nur auf sehr kurze Entfernungen fokussieren, sitzt das Objektiv in der Regel zu weit vom Sensor entfernt. Wird das Bild schärfer, wenn das Objektiv weiter aus dem Adapter herausgezogen wird, fehlt dagegen Auszug. Schwarze Ecken weisen auf einen zu kleinen Bildkreis hin. Eine deutlich einseitige Unschärfe spricht eher für einen schiefen oder dezentrierten Sitz als für einen grundsätzlich unzureichenden Bildkreis.

Adapter, Helicoid und Zentrierung

Das G-Bajonett besitzt ein Auflagemaß von 26,7 Millimetern. Fujifilm hat den Mount so ausgelegt, dass optische Elemente bei dafür konstruierten Objektiven bis zu zehn Millimeter hinter die Bajonettebene ragen können; der minimale konstruktive Rückfokus beträgt dann 16,7 Millimeter. Das bedeutet allerdings nicht, dass beliebige Projektionsobjektive gefahrlos so tief eingesetzt werden dürfen. Vor der ersten Montage muss mechanisch geprüft werden, ob Tubus oder Hinterlinse in jeder Stellung genügend Abstand zu Verschluss und Sensorabdeckung behalten. (vgl. Fujifilm)

Für die Adaptierung haben sich Kombinationen aus GFX-Bajonettadapter, Helicoid und einer zum Tubusdurchmesser passenden Klemmung bewährt. Die hier häufig genannten 42,5, 52,5 und 62,5 Millimeter sind deshalb als Fassungs- beziehungsweise Tubusdurchmesser wichtig. Sie beschreiben jedoch nicht den Durchmesser der Glasflächen und schon gar nicht den tatsächlich nutzbaren Bildkreis.

Halter mit drei seitlichen Klemmschrauben sind universell, verlangen aber Sorgfalt. Werden die Schrauben ungleichmäßig angezogen, kann das Objektiv verkippen oder aus der optischen Achse geraten. Bereits geringe Abweichungen können bei einem großen Sensor eine unsymmetrische Schärfeverteilung oder unterschiedlich starke Vignettierung verursachen.

Clamp-Adapter gibt es beispielsweise bei RafCamera in den verschiedensten Größen, so auch wie diesen in der populären 62,5mm Größe.

Der Königsweg sind Samt-Fokussier-Tuben, die man manchmal noch gebraucht im Digicam-Forum bekommen kann. Dort hatte ein Mitglied mal 3 verschiedene Dicken für die verschiedenen Objektivdurchmesser für eine Reihe von Interessierten hochwertig fräsen lassen, die sich spielend leicht an alle Kameramounts adaptieren lassen. Um das Projektionsobjektiv wird dann nur ein d-c-fix Velours Samtband geklebt und man kann perfekt auf den Punkt genau mit den Tuben fokussieren. Die Velours-Folie gibt es von der Rolle in nahezu jedem Baumarkt oder hier bei Amazon.

Was ist eigentlich „Swirly Bokeh“?

Der häufig verwendete Begriff bezeichnet keinen einzelnen Abbildungsfehler und erlaubt keinen sicheren Rückschluss auf die optische Konstruktion. Ein wirbelnder Bildeindruck entsteht meist durch das Zusammenwirken mehrerer Eigenschaften. Außerhalb der Bildmitte können Teile der Lichtbündel durch Linsenfassungen oder zu kleine Vorder- und Hinterglieder abgeschnitten werden. Runde Unschärfekreise werden dadurch zu ovalen oder sichelförmigen „Katzenaugen“, deren Ausrichtung sich um die Bildmitte dreht. Kommen Bildfeldwölbung, Astigmatismus, Koma oder eine nach außen schnell abnehmende Schärfe hinzu, scheint der Hintergrund um das Hauptmotiv zu rotieren. Zeiss weist ausdrücklich darauf hin, dass Vignettierung die wirksame Pupille zum Bildrand hin verkleinert und Form sowie Helligkeitsverteilung der Unschärfekreise verändert. (vgl. nochmals H. H. Nasse, Depth of Field and Bokeh, Carl Zeiss Camera Lens Division)

Wie stark dieser Eindruck sichtbar wird, hängt nicht allein vom Objektiv ab. Punktförmige Spitzlichter, kleinteilige Vegetation, der Abstand zwischen Modell und Hintergrund, die Position des Modells im Bild sowie der gewählte Aufnahmeabstand beeinflussen ihn erheblich. Eine unruhige Hecke kann ein Objektiv spektakulär wirken lassen, das vor einer gleichmäßigen Wand kaum auffällt. Die nachfolgenden Aufnahmen sind deshalb keine Messung des absoluten „Swirl-Faktors“, sondern Beispiele dafür, wie die jeweiligen Objektive in den gezeigten Porträtsituationen zeichnen.

Irgendwann stoßen die Adapter aber auch an ihre Grenzen hinsichtlich des Auszugs

Drei wichtige Konstruktionsfamilien – aber keine Universalerklärung

Das Cooke-Triplet, der Petzval-Typ und Konstruktionen aus der Familie des Doppel-Gauß spielen in der Geschichte der Projektionsobjektive eine wichtige Rolle. Viele vergleichsweise lichtschwache Diaobjektive um f/2,8 waren einfache Triplet- oder tripletnahe Konstruktionen. Für das Meyer Diaplan 80/2,8 ist eine Tripletkonstruktion dokumentiert. Das Carl Zeiss Jena Kipronar wird in der historischen Literatur dagegen als vom Petzval-Typ abgeleitete Konstruktion beschrieben. Beim ISCO Super-Kiptar 80/2 handelt es sich um eine aufwendigere Konstruktion aus der Doppel-Gauß-Familie; je nach Fertigungszeitraum und Variante sind unterschiedliche Anordnungen der sechs Elemente dokumentiert. (vgl. The Meyer Optik Story und Isco Kiptar Projection lenses bei delta).

Zum Charakter dieses Vergleichs

Dieser Beitrag ist kein Labortest und soll keiner sein. Er untersucht weder Auflösung in Linienpaaren noch Verzeichnung, Transmission oder chromatische Aberration unter kontrollierten Bedingungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bildwirkung die Objektive im Porträteinsatz erzeugen und welche mechanischen Voraussetzungen ihre Nutzung an der Fujifilm GFX verlangt.

Übrigens: In diesem YouTube Video von Simon‘s utak gibt es eine schöne audiovisuelle Einführung …

Unter 85mm

Leitz Elmaron 50/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Elmaron deckt den vollständigen GFX-Sensor in meinem Aufbau nicht ab. Die kreisförmige Randabdunklung fällt jedoch erheblich kleiner aus als beim nachfolgenden Cinestar. Im 35-mm-Formatmodus verschwindet sie in meiner Konfiguration, sodass das Objektiv dort regulärer eingesetzt werden kann. Auf dem vollständigen Sensor wird die Vignette dagegen Teil der Bildgestaltung; gleichzeitig treten die zum Rand hin gestreckten Unschärfestrukturen besonders deutlich hervor.

Benoist Berthiot Cinestar N1 55/1.5

Durchmesser: 42,5mm

Der Bildkreis des Cinestar ist wesentlich kleiner als der GFX-Sensor. Das Resultat ist kein lediglich leicht vignettierendes Porträtobjektiv, sondern eine ausgesprochene Effektlinse mit harter kreisförmiger Begrenzung und stark radial verzogenem Hintergrund. Ob diese Wirkung erwünscht ist, hängt vollständig vom Motiv ab. Für eine konventionelle Bildfläche eignet sich das Objektiv an der GFX kaum; als bewusst eingesetzter optischer Rahmen besitzt es dagegen einen unverwechselbaren Charakter mit einem Retrolook. Besonders wenn man es noch mit Sepia kombiniert, erhält man eine Anmutung wie im 19. Jahrhundert. Um überhaupt größere Aufnahmeentfernungen zu erreichen, muss es sehr nahe an den Sensor gesetzt werden.

Meopta Meostigmat 70/1.4

Durchmesser: 52,5mm

Das Meostigmat erzeugt in der gezeigten Aufnahme einen ausgeprägten Wirbel und eine deutlich abfallende Randzeichnung. Seine praktische Einschränkung liegt in meinem Fall jedoch vor allem in der Adaptierung: Selbst bei einem sehr tiefen Sitz ließ sich nur bis zu einer Entfernung von ungefähr 1,5 Metern fokussieren. Das Objektiv ist damit nicht grundsätzlich „GFX-untauglich“, erreicht mit meinem Adapter aber keinen für normale Porträts ausreichenden Fernfokus.

Meyer Diaplan 80/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Diaplan 80/2,8 gehört zu den dokumentierten Tripletkonstruktionen der Reihe. In der Aufnahme zeigt es die für solche Objektive oft gesuchte Kombination aus brauchbarer Schärfe in der Bildmitte, hell begrenzten Unschärfekreisen und einer zum Rand deutlich zunehmenden Bewegtheit. Auch dieses Objektiv benötigt einen sehr kurzen Adapter, damit sich größere Entfernungen erreichen lassen.

ISCO Super Kiptar 80/2

Durchmesser: 62,5mm

Das Super-Kiptar ist konstruktiv erheblich aufwendiger als ein einfaches Triplet. Für die f/2-Reihe sind sechs Elemente in unterschiedlichen Gruppierungen dokumentiert; die Grundform gehört zur Doppel-Gauß-Familie. In meiner Aufnahme bleibt die zentrale Zone kontrollierter als beim Diaplan, während die randnahen Unschärfekreise stark gestreckt werden und weiterhin einen deutlichen Wirbel erzeugen. Die exakte Ausführung kann je nach Bauzeit variieren.

Rathenower Cinerectim 80

Durchmesser: 62,5mm

Zum genauen optischen Aufbau dieses Exemplars habe ich keine ausreichend belastbare Primärquelle gefunden (geneigte Leser:innen dürfen da gerne aushelfen, sofern sie was wissen / finden). Das Cinerectim 80 erzeugt jedenfalls eine relativ kleine ruhige Zentralzone, um die sich der Hintergrund deutlich kreisförmig bewegt. Damit gehört es innerhalb dieses Vergleichs zu den ausgesprochen effektstarken Objektiven.

Rathenower Visionar 84/1.6

Durchmesser: 62,5mm

Die Linse war als Kino-Projektionsobjektiv unter anderem für die TK35-Projektoren vorgesehen. Die Visionar-Reihe wurde sowohl mit der Bezeichnung Rathenower Optische Werke als auch später unter Carl Zeiss Jena angeboten; für das 84/1,6 ist ein optischer Aufbau aus sechs Linsen in vier Gruppen dokumentiert. Wie bei Projektionsobjektiven üblich gibt es weder eine Blende noch eine eigene Fokussierung – fotografiert wird also immer mit der vollen Lichtstärke von f/1,6. (vgl. Delta Lenses, AllPhotoLenses)

Das Zentrum ist durchaus ordentlich scharf, während sich die Unschärfekreise zum Rand hin zunehmend verformen und ein klar sichtbarer, aber nicht völlig übertriebener Swirl entsteht. Gerade im Beispielbild sieht man sehr schön, wie ruhig das Gesicht im Zentrum bleibt, während der Hintergrund nach außen zunehmend in Bewegung gerät.

85mm

Die zahlreichen 85-Millimeter-Objektive mit Lichtstärke 1:2,8 und ähnlichem Tubus zeigen, wie wenig sich allein aus den nominellen Daten ableiten lässt. Viele klassische Diaobjektive dieser Klasse waren Triplet- oder tripletnahe Konstruktionen, doch daraus folgt weder ein identischer Linsensatz noch eine identische Bildwirkung. Vergütung, Fassungsgeometrie, Berechnung und Exemplarzustand können sichtbar unterschiedliche Ergebnisse erzeugen.

35KP 85/1.8

Durchmesser: 62,5mm

Das 35KP gehört in dieser Gruppe zu den kontrollierteren Objektiven. Der Hintergrund wird weich aufgelöst, ohne den stark ausgeprägten kreisförmigen Sog vieler anderer Projektionslinsen zu zeigen. Wer nach hoher Lichtstärke und einer ungewöhnlichen, aber nicht dominanten Zeichnung sucht, findet hier einen der ausgewogeneren Kandidaten.

Color Paxon MC 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Color Paxon erzeugt deutlich begrenzte Unschärfekreise und einen moderaten, zum Bildrand zunehmenden Wirbel. Die Wirkung ist sichtbar, überlagert das Hauptmotiv aber weniger stark als bei den extremen Vertretern unter 80 Millimetern.

Isco Projar 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Projar liegt in der gezeigten Aufnahme nah beim Color Paxon: Der zentrale Bereich bleibt vergleichsweise ruhig, während sich die Unschärfekreise zum Rand verformen und radial ausrichten.

Will Maginon 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Maginon zeichnet in diesem Beispiel weicher und kontrastärmer als mehrere andere 85er. Die Übergänge zwischen Schärfe und Unschärfe wirken weniger abrupt, während der Wirbel zwar vorhanden bleibt, aber nicht ganz so aggressiv hervortritt.

Will Maginon mit Silberring 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Exemplar mit Silberring wirkt in der vorhandenen Aufnahme etwas klarer und kontrastreicher. Daraus lässt sich ohne einen kontrollierten Vergleich zweier gereinigter und gleich zentrierter Exemplare jedoch keine abweichende optische Rechnung ableiten. Eine andere Vergütung, Fertigungsepoche oder schlicht der Erhaltungszustand können ebenso verantwortlich sein.

Staeble Stellar 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Stellar verbindet eine brauchbare zentrale Schärfe mit einem deutlich strukturierten Hintergrund. Der Wirbel ist sichtbar, bleibt aber moderater als beim Cinerectim 80 oder beim Cinestar.

Will Liesegang-Patrinast 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Patrinast zeigt in der Aufnahme einen typischen Übergang von relativ runden Unschärfekreisen nahe der Bildmitte zu stärker ovalen Formen am Rand.

Heidosmat 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Beim Heidosmat fallen insbesondere die hell begrenzten Unschärfekreise auf. Der Hintergrund wirkt dadurch stärker strukturiert als bei einem modernen, auf möglichst gleichmäßiges Bokeh optimierten Porträtobjektiv. Der Swirl bleibt im Vergleich zu den kürzeren Projektionsobjektiven moderat.

Enna Ennagon 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Ennagon löst den Hintergrund in der gezeigten Situation etwas ruhiger und flächiger auf. Die Randzonen zeigen weiterhin eine Richtungsänderung der Unschärfekreise, der Gesamteindruck ist jedoch weniger nervös als bei mehreren anderen 85ern.

Schneider Proclar 85/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Proclar gehört innerhalb dieser Gruppe zu den ausgewogenen Varianten. Es zeigt den gesuchten Projektionslinsencharakter, ohne dass Vignettierung oder Wirbel das Porträt vollständig dominieren.

90-110mm

Reflecta Agomar MC 90/2.4

Durchmesser: 42,5mm

Das Agomar verbindet eine etwas höhere Lichtstärke mit einer vergleichsweise kontrollierten Zeichnung. Die Hintergrundstrukturen werden zum Rand hin sichtbar gestreckt, die zentrale Schärfezone bleibt jedoch ausreichend groß, um das Objektiv unkompliziert im Porträt einzusetzen.

OKP 1-100-1 100/1.8

Durchmesser: 62,5mm

Das OKP ist eines der lichtstärksten Objektive des Vergleichs. Sein Hintergrund in den gezeigten Aufnahmen erstaunlich weich und weniger aggressiv verwirbelt als bei einigen lichtschwächeren Konstruktionen.

Emil Busch Neokino 100

Durchmesser: 62,5mm

Das Neokino gehört dagegen zu den stärker wirbelnden 100-Millimeter-Objektiven. Seine zentrale Zone bleibt nutzbar, während der Hintergrund zum Rand hin deutlich in eine Kreisbewegung übergeht.

Rathenower Cinerectim 100

Durchmesser: 62,5mm

Gegenüber dem Cinerectim 80 wirkt die 100-Millimeter-Version in meinen Bildern etwas ruhiger und bietet eine größere kontrollierte Bildzone. Der charakteristische Randabfall bleibt vorhanden, tritt aber weniger abrupt ein.

Fujifilm GFX100S und Cinerectim 100

Isco Kiptar 100/2

Durchmesser: 62,5mm

Diese Linse gehört zur älteren Kiptar-Reihe von ISCO und darf nicht mit den aufwendiger konstruierten Super-Kiptaren verwechselt werden. Die normalen Kiptare wurden ab 1946 gefertigt und werden in der Fachliteratur als klassische Petzval-Konstruktionen mit vier Linsen in drei Gruppen beschrieben.

Es zeigt ziemlich viel von dem, was man sich von einer Petzval-artigen Projektionslinse erhofft. Das Zentrum ist erstaunlich klar und scharf, außerhalb davon fällt die Zeichnung aber deutlich ab. Besonders schön sieht man im Beispielbild die zunehmend ovalen Unschärfekreise und den kräftigen Swirl, der den Hintergrund geradezu um das Motiv herumzieht. Dabei bleibt die Wirkung kontrollierter als bei einigen der extrem kurzen Projektionsobjektive: Das Gesicht sitzt in einer ausreichend großen ruhigen Zone, während sich der Charakter hauptsächlich im Hintergrund und in den Randbereichen abspielt.

Leitz Hektor 100/2,5

Durchmesser: 42,5mm

Das Hektor liefert in der vorhandenen Aufnahme eine gut nutzbare Schärfe am Hauptmotiv und eine vergleichsweise geordnete Hintergrundauflösung. Es eignet sich dadurch eher für ein klassisches Porträt mit sichtbarem Altglascharakter als für einen extremen Effekt.

Carl Zeiss Jena Triplet 100/3.5

Durchmesser: 42,5mm

Bei diesem Objektiv benennt bereits die Gravur die optische Grundform. In den Bildern fallen die deutlich begrenzten Unschärfekreise auf, während der geringeren Lichtstärke entsprechend weniger Hintergrundunschärfe entsteht als bei den schnellen 100ern. Die Bildwirkung ist markant, ohne so massiv in das Motiv einzugreifen wie beim Kipronar.

Carl Zeiss Kipronar 105/1.9

Durchmesser: 62,5mm

Das Kipronar gehört zu einer historisch als Petzval-abgeleitet dokumentierten Objektivfamilie. Die damit verbundene Bildfeldwölbung und der starke Leistungsabfall außerhalb der Achse werden in der Aufnahme als deutlicher Wirbel sichtbar. Das Objektiv gehört zu den charaktervollsten, aber auch kompositorisch anspruchsvollsten Kandidaten dieses Vergleichs.

Meopta Meostigmat 110/2

Durchmesser: 62,5mm

Das Meostigmat gehört zu den lichtstärkeren 35-mm-Projektionsobjektiven des tschechoslowakischen Herstellers Meopta. Das 110/2 ist heute deutlich seltener dokumentiert als beispielsweise die kürzeren Meostigmate; seine Existenz als Projektionsobjektiv ist jedoch in mehreren Objektivdatenbanken und erhaltenen Exemplaren belegt.  (vgl. Lens-Club; Delta Lenses: Überblick über Meopta-Projektionsobjektive)

Die Schärfe im Zentrum ist erstaunlich gut, während der Hintergrund nach außen zunehmend unruhiger wird und die Unschärfekreise deutlich ihre Form verändern. Der Swirl ist sichtbar, aber weniger brutal als bei manchen Petzval-artigen Projektionsobjektiven: Das Bild bekommt Bewegung, ohne dass der Effekt das eigentliche Motiv sofort verschluckt. Besonders schön finde ich hier die großen, relativ klar begrenzten Lichtkreise links oben und den Übergang zu den stärker verzogenen Strukturen am rechten Bildrand.

Zeiss Ikon Kinostar IV 110

Durchmesser: 62,5mm

Das Kinostar IV zeichnet in meiner Aufnahme erheblich ruhiger. Der Hintergrund bleibt weich, ohne sich stark um das Motiv zu drehen. Damit ist es eine interessante Alternative für Fotografen, die Projektionsoptik nicht ausschließlich mit möglichst heftigem Swirl gleichsetzen.

Ab 120mm

35KP 120/2.8

Durchmesser: 62,5mm
Es wirkt wie ein Carl Zeiss Kipronar Klon. Der Look ist im Prinzip identisch, meine Version des 35KP wirkte einen Tick schärfer. Insofern sollte man sich für eins der beiden entscheiden.

Leica Elmaron-P 120/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Elmaron-P zeigt deutlich begrenzte Unschärfekreise und einen sichtbaren, aber nicht extremen Randwirbel. Die längere Brennweite ermöglicht eine klassischere Porträtperspektive als die 80- und 85-Millimeter-Objektive.

GFX100S

Carl Zeiss Kipronar 140/1.9

Durchmesser: 62,5mm

Das Kipronar 140/1,9 verbindet eine für diese Brennweite außergewöhnlich große Öffnung mit der ausgeprägten Bildfeldwirkung der Kipronar-Familie. In der Aufnahme entsteht ein starker kreisförmiger Sog um das Modell. Das kann ein Bild wirkungsvoll verdichten, verlangt aber eine sorgfältige Platzierung des Gesichts nahe der optischen Achse.

Fujifilm GFX100S, Carl Zeiss Kipronar 140/1.9

Carl Zeiss Visionar 141/1.9

Durchmesser: 62,5mm

Das Objektiv gehört zu den längeren und ausgesprochen lichtstarken Projektionsobjektiven der Visionar-Reihe. Das 141/1,9 ist als Objektiv für 35-mm-Kinoprojektoren, insbesondere den TK35, dokumentiert und existiert sowohl mit ROW- als auch mit Carl-Zeiss-Jena-Beschriftung. Das passt auch zur Geschichte der Rathenower Optischen Werke: ROW wurde 1966 in das Kombinat VEB Carl Zeiss Jena eingegliedert. Für das Visionar 141/1,9 werden sechs Linsen in vier Gruppen angegeben.

Das Visionar gefällt, weil es trotz seiner Herkunft als Projektionsobjektiv erstaunlich wenig nach einer reinen Effektlinse aussieht. Das Zentrum ist sehr sauber gezeichnet und auch der Hintergrund wirkt zunächst ausgesprochen weich. Erst weiter außen werden die Unschärfekreise zunehmend oval und die Zeichnung beginnt sich leicht um die Bildmitte zu drehen. Der Swirl ist damit vorhanden, aber erheblich zurückhaltender als beispielsweise beim Kiptar 110/2 oder bei einigen der kurzen Projektionsobjektive. Sehr schön sind im Beispielbild die großen Lichtkreise links oben zu sehen: In Richtung Bildmitte bleiben sie nahezu rund, weiter außen werden sie zunehmend gestaucht. Das Visionar liefert damit eher ein cremiges, sehr lichtstarkes Vintage-Tele-Rendering mit etwas Bewegung am Rand als den spektakulären Wirbel mancher Petzval-Konstruktionen.

Leica Elmarit-P 150/2.8

Durchmesser: 42,5mm

Das Elmarit-P gehört in diesem Vergleich zu den kontrollierteren langen Projektionsobjektiven. Der Hintergrund wird deutlich aufgelöst, ohne dass helle Ringe oder ein starker Wirbel die Wahrnehmung bestimmen. Es nähert sich damit stärker der Bildwirkung eines konventionellen lichtstarken Teleobjektivs an.

Pentacon AV 150/2.8

Durchmesser: 62,5mm

Das Pentacon AV erzeugt wesentlich auffälligere Strukturen. In den Spitzlichtern erscheinen deutlich begrenzte und teilweise mehrfach konturierte Unschärfekreise. Das Ergebnis ist ausdrucksstark, kann bei kleinteiligen Hintergründen jedoch schnell unruhig werden.

Will Maginon 150/3

Durchmesser: 42,5mm

Das Maginon 150 zeichnet in der vorhandenen Aufnahme vergleichsweise ruhig und weich. Die praktische Grenze liegt weniger im Bildkreis als im benötigten Auszug: Mein Schiebetubus erreicht bei dieser Brennweite nahezu seine maximale Länge.

Enna Paximat Ennar 150/3,5

Durchmesser: 42,5mm

Auch das Ennar benötigt bereits einen erheblichen Abstand zum Sensor. Seine Bildwirkung bleibt in der gezeigten Situation eher zurückhaltend; es eignet sich damit besser für ein klassischeres Porträt als für einen demonstrativen Swirl-Effekt.

Zoom-Objektive

Will Vario-Stellar 85-150/2,8

Durchmesser: 42,5mm

Das Vario-Stellar ist insofern ungewöhnlich, als es nicht nur einen variablen Bildwinkel bietet, sondern in meinem Test auch den vollständigen GFX-Sensor weitgehend ausleuchtet. Am kurzen Ende tritt die Bewegung der Randunschärfe deutlicher hervor; bei 150 Millimetern wirkt die Zeichnung ruhiger und teletypischer. Im langen Brennweitenbereich zeigt sich eine leichte Randabdunklung, die anders als eine harte Bildkreisbegrenzung noch verhältnismäßig gut korrigiert werden kann. Zudem ist sie vergleichsweise günstig zu bekommen.

beim 85mm

bei 150mm

Für die GFX eher ungeeignet

Meopta Stigmar 45/1,3

Durchmesser: 52,5mm

Ist nicht nah genug an den Sensor zu bekommen. Und wenn, dann hätte es eine mindestens so starke Vignette wie das Benoist Berthiot Cinestar N1 55/1.5, das dafür an der GFX funktioniert.

16KP 50/1,2 (RO 109-1A)

Durchmesser: < 42,5mm Das 16KP erzeugt bereits an einer Fujifilm-X-Kamera eine sichtbare Vignette und besitzt damit einen für GFX deutlich zu kleinen Bildkreis. Zusätzlich verhindert mein Adapter, dass es für größere Aufnahmeentfernungen nahe genug an den GFX-Sensor gelangt. An APS-C kann es als sehr lichtstarke Effektlinse interessant sein; am vollständigen GFX-Sensor ist keine reguläre Abdeckung zu erwarten.

ISCO-Göttingen Kiptaron P6 50/1.3

Durchmesser: 42,5mm

Mit meinen Haltern waren lediglich Aufnahmeentfernungen von ungefähr zehn bis fünfzehn Zentimetern möglich. Ursache ist nicht primär der Bildkreis, sondern die mechanische Lage des Objektivs: Der Frontring verhindert einen ausreichend tiefen Sitz. Eine noch stärker versenkte Adaptierung müsste zudem mit besonderer Vorsicht erfolgen, damit Tubus und Hinterlinse nicht in den Gefahrenbereich von Verschluss oder Sensor gelangen.

Rathenower Diarectim 250

Durchmesser: 62,5mm

Eine sehr kompakte 250er Linse. So kompakt, dass all meine Adapter nicht lang genug sind, um die Linse so weit von der Kamera zu bekommen, wie es notwendig wäre, um überhaupt ein Bild erkennen zu können.

Historische Formate

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es natürlich auch schon Projektionsobjektive seit den Anfängen der Fotografie gibt und auch diese alten Messing-Linsen lassen sich unter Umständen adaptieren.

Wie man solche Objektive mit Gewinde an einen Helicoid bekommen kann, habe ich in diesem Blogbeitrag über Adapter näher beschrieben. Der Look ist natürlich nicht ganz vergleichbar mit moderneren Projektionsobjektiven. Das oben gezeigte Objektiv liefert aber trotzdem schöne Ergebnisse, auch wenn es dann eher zu den Weichzeichnern passt.

3 Kommentare
  1. Bernhard sagte:
    26. Januar 2024 um 15:41

    Da hast Du einige schöne Linsen von Dieter dabei. Bin der GoldMark vom DCC

    LG Bernhard

    Antworten
  2. Sven sagte:
    4. Februar 2024 um 20:48

    Hi Erik,
    sehr schöner Vergleich vieler Projektionsobjektive! Das Setup finde ich auch gelungen. Mich interessiert der Helicoid mir den drei großen Schrauben. Was ist das? Henris SMT habe ich mir quasi selber bauen lassen. 🙂 Ach und ich fotografiere alles auf DSLR, DSLM kann jeder!
    VG Sven

    Antworten
    • Erik Schlicksbier sagte:
      4. Februar 2024 um 23:07

      Leider steht auf dem Helicoid kein Name drauf. Der war Beifang zum Benoist Berthiot Cinestar N1 55/1.5, das mit dem Adapter gar nicht an der GFX funktionierte, da die Linse damit nicht nah genug an den Sensor kam. Ich finde die Konstruktion auch nicht endlos gelungen, da es schon immer ein ziemliches Gefrickel ist, damit das Objektiv mit den drei Schrauben auch wirklich gerade im Helicoid sitzt …

      Antworten

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Studio Kreativkommune – Der Fotografie-Podcast
Studio Kreativkommune – Der Fotografie-Podcast

Ich rede über Fotografie aus Leidenschaft, weil ich Fotografie aus Leidenschaft betreiben. Das zeigt sich sowohl bei meiner Arbeit in Kiel und Hamburg, als auch hier in meinen Gesprächen mit meinen zahlreichen Gästen. Wir wollen hier nicht über die neueste Kamera oder das neueste Objektiv diskutieren, sondern Euch die Fotografie in all ihren Facetten näher bringen. Von der Betrachtung verschiedener Genres, wichtiger Persönlichkeiten bis hin zu wunderbaren und fast vergessenen (analogen) Techniken. Brennst Du selbst für ein fotografisches Thema? Hast Du einen Themenwunsch, mit dem ich mich unbedingt mal auseinander setzen sollte? Dann besuch einfach meine Homepage und schreib mir!

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Ep. 63 – „Amor Eterno“ – Kai Behrmanns neuer Bildband
byErik Schlicksbier

Jedem, der Fotopodcasts hört, sollte Kai Behrmann ein Begriff sein. Heute geht es aber weder um „Gate 7“, noch um „Abenteuer Reportagefotografie“ — heute geht es um Kai als Fotografen. Wir reden darüber, wie er zur Fotografie im Allgemeinen und wie er zu seinem Fotoprojekt „Amor Eterno“ im Speziellen gekommen ist und warum er sich für Kickstarter entschieden hat, um diesen Bildband jetzt auf den Markt zu bekommen.

Unterstütze jetzt Kai und „Amor Eterno“ auf Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/kai-behrmann/amor-eterno

Abenteuer Reportagefotografie: https://www.abenteuer-reportagefotografie.de

Sebastian Schröders Buch „Eins reicht“: https://amzn.to/36GmRdl

Sebastian bei Studio Kreativkommune zu Gast: https://studio.kreativkommune.org/034-bildauswahl-fuer-bildbaende-und-fotostrecken

Eriks „Gedanken zur Fotografie“ Zine: https://www.schlicksbier.com/gedanken-zur-fotografie-zine

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Ep. 63 – „Amor Eterno“ – Kai Behrmanns neuer Bildband
Ep. 63 – „Amor Eterno“ – Kai Behrmanns neuer Bildband
25. Juni 2026
Erik Schlicksbier
Ep. 62 – Mit Bildern Geschichten erzählen
13. Oktober 2025
Erik Schlicksbier
Ep. 61 – Business-Fotografie – Posing & Lichtsetzung
11. September 2025
Erik Schlicksbier
Ep. 60 – Ein Langzeitprojekt durchführen und herausbringen
15. Mai 2025
Erik Schlicksbier
Ep. 59 – Schärfe ist ein bürgerliches Konzept (mit Tom Stöven)
6. Februar 2025
Erik Schlicksbier
Ep. 58 – Künstliche Lichtsetzung (mit Thomas B. Jones)
23. Januar 2025
Erik Schlicksbier
Ep. 57 – Radioaktive Objektive: Gefährlich oder nicht?
4. November 2024
Erik Schlicksbier
Ep. 56 – Die narrative Fotografie
2. April 2024
Erik Schlicksbier
Ep. 55 – Altglas (u.a.) für die Fujifilm GFX100
22. Januar 2024
Erik Schlicksbier
Ep. 54 – Typografie für Fotograf:innen
16. November 2023
Erik Schlicksbier
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